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Maria Lo Voi

Maria Lo Voi

Im Herbst 2002 habe ich einen Theaterkurs von Wolfgang Dreiser in der Volkshochschule in Rhreinfelden besucht. Das hat mir soviel Spass gemacht, dass ich beschlossen habe, weiter zu machen und bei der Theatergruppe Querfeldrhein einzusteigen.

Im Sommer 2004 haben wir zu sechst lustige Sketche für den Tag der offenen Tür der VHS aufgeführt. Wir haben uns so gut verstanden, so dass wir uns überlegt haben, in dieser Gruppe ein neues Stück zu spielen. Anfangs nur zum Üben, aber dann fanden wir es so gut, dass wir unser eigenes Stück selbst entwickeln wollten. Wir haben viel improvisiert, uns die Rollen selbst auf den Leib geschrieben und schliesslich "das dicke Ende" am Tag der offenen Tür der VHS 2005 präsentiert.

Ich habe in diesem Stück die trauernde Witwe Marie-Luise gespielt, doch nach und nach bröckelte meine Fassade und die Wahrheit kam ans Tageslicht, so nach dem Motto, es ist nicht alles Gold, was glänzt. Es war ein sehr ernstes Stück, trotzdem wurde es ein Bestandteil der drei Einakter, die unsere Theatergruppe dann im Januar 2006 im Bürgersaal zu Rheinfelden aufführte.

Trotz dem ganzen Stress mit dem Textlernen und dem Sich-Zurechtfinden mit der manchmal grusigen deutschen Sprache ("Italienisch ist so schön! !!!!!!!!") hat es mir sehr viel Spass gemacht, und ich möchte nicht mehr auf diesen Adrenalinstoss verzichten. Am Theaterspielen gefällt mir, dass ich in andere Rollen schlüpfen darf und mit den anderen zusammen spielen kann.