Unser Logo

VHS Rheinfelden feiert 50. Geburtstag

Presse

aus der Badischen Zeitung vom 05.05.2014

VHS Rheinfelden feiert 50. Geburtstag im Bürgersaal

Ihren 50. Geburtstag beging die Volkshochschule Rheinfelden (VHS) am Sonntag und machte sich selbst mit einem rundum gelungenen Jubiläumsfest das größte Geschenk.

© Badischen Zeitung
Foto: Ralf H. Dorweiler

RHEINFELDEN. Am Sonntag vor 50 Jahren, am 4. Mai 1964, fand die Gründungsveranstaltung des Vereins statt, der bis heute die Geschicke der Erwachsenenbildungseinrichtung sehr erfolgreich mitlenkt. Musik, Reden und anregende Gespräche beim Stehempfang samt mancher Erinnerung an die eigenen Erfahrungen mit der früheren VHS prägten den Mittag und Nachmittag im Bürgersaal.

Die Festgäste

180 geladene Besucher feierten mit der VHS, darunter Landtagsabgeordneter Hidir Gürakar, die Sozialdezernentin des Landkreises, Elke Zimmermann-Fiscella in Vertretung von Landrätin Marion Damann und Alt-OB Eberhard Niethammer. Des weiteren waren Stadträte, Vertreter der Wirtschaft, anderer Volkshochschulen der Region, Kursleitende und Kursteilnehmer gekommen, um die knapp zweistündige offizielle Veranstaltung unter der Moderation der SWR-Redakteurin Laura Könsler mitzuerleben. Auch dabei eine Delegation aus Jordanien, die speziell den Vorsitzenden des VHS-Vereins, Jost Baier, grüßten, auch wenn dieser sie schnell als heimische Gäste entlarvte.

Die Reden

Jost Baier sprach sehr humorvoll von den ersten Tagen des "Jugend- und Volksbildungswerks Rheinfelden Baden", wie die VHS damals hieß. Erich Wolf, der Leiter des Progymnasiums war der Vordenker, der auf den 4. Mai 1964 die Gründungsversammlung einberief. Schon damals, wie in den folgenden 50 Jahren, habe die Stadt die Einrichtung unterstützt, so Baier. Kein Wunder, wie Oberbürgermeister Klaus Eberhardt in seiner Ansprache erklärte, habe doch "ihr Wirken die Stadt bereichert". Die Institution VHS sei aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Wie er darlegte, sei die Einrichtung sogar besonders wichtiger Teil der Kultur Rheinfeldens. Gaby Dolabdjians Rede betrachtete die Gegenwart der seit 2008 unter ihrer Leitung stehenden Institution. Sie sah vor allem in der Geschwindigkeit des gesellschaftlichen Wandels als größten Unterschied zur damaligen Zeit, stellte aber fest, "dass fast alles, was wir heute anbieten, schon einmal da war". Ihr besonderer Dank galt den Kursleitenden, bevor Hermann Huba, der Geschäftsführer des VHS-Landesverbands einen Blick in die Zukunft warf und feststellte, dass Volkshochschulen auch in 50 Jahren eine wichtige Daseinsberechtigung haben werden.

Die Unterhaltung

Dass die Veranstaltung so locker wirkte, hatte auch mit den Unterhaltungselementen zu tun, die geschickt zwischen die Reden gestreut waren. Die aus der VHS hervorgegangene Theatergruppe Querfeldrhein mit Wolfgang Dreiser, Erika Hinzmann, Manfred Meister und Carmine Melino, brachte ein VHS-Lied und einen Sketch aus dem VHS-Büro auf die Bühne, wobei man im Lied auch eine direkte Ansprache an den OB eingebaut hatte, dass nach den Einbrüchen der jüngsten Vergangenheit eine bessere Sicherung des VHS-Hauses nötig sei.

Die Sängerin

Daniela Bianca Gierok erhielt verdienten Beifall für ihre sehr vielseitige szenische Darbietung von Kreislers "Auf der Bühne ist was los". Begonnen hatte sie mit den Pepperhouse Stompers mit "Non, je ne regrette rien" und stellt fest, dass die VHS nichts zu bereuen habe. Zum Abschluss des offiziellen Teils bereicherte die Sängerin die Jazzband bei Kurt Weills "Mackie Messer", bevor die Gäste sich dem Buffet zuwandten. Dort hörte man überall die Begeisterung über das gelungene Fest.

Für die Öffentlichkeit veranstaltet die VHS am Samstag, 10. Mai, von 10 bis 15 Uhr einen Tag der offenen Tür. Schon jetzt kann man sich im VHS-Haus in der Hardt-Straße die Ausstellung zu 50 Jahren VHS anschauen.